Besuch im Rathaus

Der Besuch beim Rathaus ist schon ein paar Tage her, aber ich bin bis jetzt nicht dazu gekommen darüber zu schreiben. Die zuständige Person in der Gemeinde Hiddenhausen ist Herr Homburg. Herr Homburg hat mir am Anfang erstmal ein bischen von der aktuellen Situation erzählt, und auch dass das Rathaus selbst unter dem derzeitigen Netz leidet („zusammenbruch der Telefon und Internetleitung“, „Faxe kommen nicht an“, …).

Die Frage die mich am meisten interessiert hat, war natürlich, ob Herr Homburg mir eine Auflistung aller Kabelverzweiger zeigen konnte die ausgebaut werden sollen. Allerdings sagte er mir, das er nicht sicher sagen kann welche KVz ausgebaut werden. Das liegt ganz einfach daran, das die Telekom sich von der Gemeinde zwar die Baugenehmigungen holt um die KVz auszubauen, allerdings gibt es auch KVz die auf privaten Grundstücken stehen, oder zumindest teilweise, oder es wird beim Aufbau eines Outdoor-DSLAM privates Grundstück benötigt. In diesen Fällen muss sich die Telekom natürlich an den oder die Grundstücksbesitzer wenden. Die Gemeinde hat selbstverständlich wo es möglich war alle Baugenehmigungen erteilt, aber wenn nun ein Besitzer eines privaten Grundstücks ablehnt, dann muss die Telekom ggf. umstrukturieren und die KVz Auswahl ändern. In Lippinghausen gibt es übrigens verhältnismäßig viele KVz. Nichtsdesto trotz hat Herr Homburg tatsächlich eine Liste, in der steht, welche KVz die Telekom plant auszubauen. Auch schön mit vorher-nachher Bildern. Leider leider konnte ich den KVz an dem ich hänge darunter nicht finden, aber das letzte Wort ist ja wie gesagt noch nicht gesprochen. Wenn ich Pech habe, wird mein KVz nicht ausgebaut, und ist stattdessen nur über eine Querverbindung mit einem anderen KVz verbunden der ausgebaut wurde. Die Leitungslänge würde dann von 120 Meter auf (maximal) 620 Meter steigen.

Herr Homburg hat mir ausserdem noch erklärt bzw. vorgerechnet wie sehr es sich für die Gemeinde lohnt, das die Telekom von sich aus alles finanziert. Zahlen kann ich leider nicht nennen. Was ich aber sagen kann ist, das selbst wenn Fördergelder vom Land bewilligt worden wären, hätte die Gemeinde noch einen ordentlichen 6 stelligen Betrag dazu zahlen müssen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.