Geschaltet

Mein Telekom VDSL 100 Anschluss wurde heute geschaltet. Ich habe mir heute frei genommen und den ganzen Tag Zuhause auf den Techniker gewartet. Gekommen ist allerdings keiner. Nur eine SMS um 15:19 Uhr:

telekom@telekom.de: Lieber Kunde, Sie können Ihr beauftragtes Produkt nun in Betrieb nehmen. Bitte gehen Sie dazu die Einrichtungsunterlagen Schritt für Schritt durch. Oder folgen Sie der Anleitung in der kostenlosen DSL Hilfe-App www.telekom.de/dsl-hilfe-app. Falls Ihr Anschluss danach nicht funktioniert, erreichen Sie uns unter 08003304109. Viele Grüße, Ihre Telekom Deutschland GmbH

Merkwürdig, denn ich wollte das neue Telekom-DSL nämlich auf eine neue TAE-Dose geschaltet bekommen, da mein bestehender EWE Vertrag noch läuft, und die zugehörige TAE-Dose somit noch besetzt ist. Klar, kann man die Dose einfach am APL umklemmen, wollte ich aber nicht, da zu dem EWE Vertrag eine Rufnummer (klassisch, kein VoIP) gehört die ich weiternutzen muss, und erst zu Vertragsende (zu Sipgate) portieren kann. Ich habe mir also für das Telekom-DSL selbst eine neue Dose gesetzt. Lediglich das anschließen am APL soll/muss der Techniker machen da ich nicht weiß auf welchen Stift. Wie kann mein neues Internet also schon geschaltet sein?

Keine Ahnung, also die Servicenummer die in der SMS stand angerufen. Ich hatte schnell einen sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeiter an der Leitung. Nachdem ich geschildert habe was mein Problem ist, hat der nette Herr sich meinen Anschluss im System angeschaut und mir erklärt dass das nicht ungewöhnlich sei, da bei Einfamilienhäusern oftmals Dosen schon vorhanden sind bzw. „genug“ vorhanden sind, und davon ausgegangen wird, dass am APL nichts geändert werden muss (im Gegensatz zu Mehrfamilienhäusern bzw. Mietswohnungen, wo in der Regel pro Wohnung nur eine Dose vorhanden ist). In dem Moment war ich dann etwas enttäuscht, weil mir klar wurde dass ich heute kein Internet mehr bekommen würde, und frühestens nach Weihnachten wieder ein Techniker anrücken könnte.

Der Telekom Mitarbeiter sagte dann allerdings zu mir
Sie scheinen sich ja mit der Materie gut aus zu kennen, meinen Sie, sie könnten die Dose selbst anklemmen?“
und ich antwortete
„Natürlich, wenn Sie mir das als Telekom Mitarbeiter gestatten, und mir sagen auf welchen Stift…?“
worauf er sagte
„Eigentlich müsste es der erste freie sein. Es wird immer vom ersten aus gegangen. Wenn schon belegt, dann der nächste freie.“

Alles klar! Dose angeklemmt, Zack – Internet!
Das es immer der nächste freie ist, und nicht ein bestimmter wusste ich nicht, und alle durchprobieren wollte ich nicht.

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Das Spektrum sieht sehr sauber aus, und laut Leitungskapazität sind auch noch Reserven vorhanden. Der Einbruch im ersten Downstream Abschnitt liegt an DPBO und ist ganz normal. Da ich direkt gebucht habe nachdem die Buchbarkeit online freigeschaltet war, könnte ich mir gut vorstellen, dass ich der erste Kunde bin der an dem MFG geschaltet wurde.

Leitungslänge APL -> KVz 228 Meter (?,?mm²)
Leitungslänge KVz -> MFG 196 Meter (0,5mm², Querkabel)

Operation am offenen Herz

Wenn irgendwo Outdoor ausgebaut wird, schreiben die Zeitungen gerne dass die vorhandenen Kabelverzweiger überbaut werden. Das darf man natürlich nicht zu wörtlich nehmen. Der alte KVz wird komplett entfernt bevor ein neues MFG aufgestellt wird.

Der Kasten selbst, der Unterbau und der vergrabene Sockel (bei alten Modellen auch als steinerne Ausführung) werden entfernt. Erhalten bleibt lediglich das Innenleben – das Montagegestell mit den Endverschlüssen. Während des Umbaus wird keine Verbindung getrennt. Die Internet- bzw. Telefonleitungen funktionieren während des Umbaus ohne Unterbrechung (vorrausgesetzt es gibt keine Probleme oder Zwischenfälle).

Der Sockel der neuen Multifunktionsgehäuse wird übrigens mit Blähton-Kügelchen aufgefüllt, welche die Feuchtigkeit aufsaugen und so das MFG Innenleben trocken halten sollen.

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Längen der Querkabel

Heute habe ich mir ein Hodometer besorgt, und bin damit die Strecken abgegangen wo die Bauarbeiter die Querkabel in die Erde gelegt haben. Obwohl es schon einige Wochen her ist dass die Kabel verlegt wurden, kann man die Strecken noch eindeutig zu erkennen, da kein Moos mehr in den Fugen der Waschbetonplatten und Pflastersteinen ist, wo diese aufgenommen wurden. Wenn Straßen überquert werden mussten, wurden sie entweder aufgerissen, oder das Kabel wurde drunter her geschoben/gezogen.

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Die Kabellängen sind wie folgt:

1. 196 Meter
2. 192 Meter
3. 269 Meter
4. 164 Meter
5. 95 Meter

(siehe Karte)

Die gemessenen Meter müssten ziemlich genau stimmen. Ich habe auf jeden gemessenen Wert noch 3 Meter draufgerechnet, da an beiden Kabelenden das Kabel ja noch aus der Erde „nach oben“ kommt.

Bei 1 – 4 wurde das VoKa Querkabel verlegt (0,5mm² Ader-Querschnitt). Bei Nummer 5 wurde kein Querkabel verlegt, weil es nicht nötig war: der abgelegene KVz wurde seinerzeit wohl einfach an den vorigen angeklemmt.

Roter Punkt: alter Kabelverzweiger
Blauer Ring: ausgebauter Kabelverzweiger / neues Multifunktionsgehäuse
Grüner Ring: Kabelverzweiger an dem ich angeschlossen bin.
Gelbe Linie: Querkabel
Braune Linie: Glasfaser

Die gelben Linien auf der Karte habe ich sehr „direkt“ gezeichnet, in Wirklichkeit machen die Querkabel öfters mal eine Abbiegung usw., deshalb bitte nicht wundern das die gezeichneten Linien maßstabsmäßig nicht mit den gemessenen Längen hinkommen.

Karte_10

Finale

Nach Aussage von Mitarbeitern des Telekomshop in Herford soll der Ausbau soll am 8. Dezember abgeschlossen sein, also exakt heute in zwei Wochen. Ab diesem Tag wird das neue Netz scharf geschaltet, und die VDSL Tarife können auf der Telekom-Webseite oder im Telekomshop gebucht werden.

Laut http://www.telekom.de/schneller/ soll der Ausbau für alle Ortsteile von Hiddenhausen voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein. Das deckt sich also etwa mit der Aussage des Telekom Shops.

Für die Magenta S, M und L Verträge gibt es derzeit 10% Preisnachlass auf die ersten 12 Monate, aber nur für Neukunden, und nur bei Onlinebuchung.

Payback-Nutzer können sich ebenfalls freuen: es gibt 6500 Payback-Punkte falls sie im Telekomshop buchen, oder online über https://www.payback-telko.de/ oder https://telekom.payback.de/. Die Payback Aktion läuft aber nur vom 10.11.14 bis zum 14.12.14.

Aktive Technik

In den letzten Wochen wurde nach und nach jedes Multifunktionsgehäuse mit aktiver Technik ausgestattet,
bestehend aus MSAN, IP-Base Unit, Energieversorgung usw.

Hier ein Bild des bestückten MSAN vor dem Einbau:

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Unter der perforierten Blechverkleidung an der Seite (da wo der Kabelbinder noch drin hängt) stecken mehrere Lüfter die alle Karten belüften:

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Es handelt sich um einen Alcatel-Lucent 7330 ISAM FTTN (ANSI) MSAN. Natürlich vectoring fähig :)

Hersteller Link: http://www.alcatel-lucent.com/products/7330-isam-fttn-ansi
(bitte nicht verwechseln mit: http://www.alcatel-lucent.com/products/7330-isam-fttn-etsi)

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Auf dem obigen Bild ist der MSAN (oben) und die Energieversorgung (unten) zu sehen.
(draufklicken zum vergrößern)

MSAN:
Von oben nach unten: die oberste Karte ist die Vectoring Prozessorkarte. Danach folgen 6 leere Slots (von Verkleidungsblenden abgedeckt). Dann kommt eine Linecard welche 48 Ports hat. Danach wieder zwei leere Slots. Wie man die nächste Karte bezeichnet weiß ich nicht (also den Fachausdruck kenne ich nicht), aber ich glaube an diese Karte werden die Glasfaser angeschlossen die aus der Erde kommen*. Das letzte ist keine einschiebbare Karte, sondern der eigentliche MSAN. Alle einschiebbaren Karten sind mit dem MSAN über eine Backplane verbunden.

Auf der Linecard ist links ein Kabel angeschlossen (großer Stecker mit dicken gelben Kabel). Dieses Kabel führt auf die Endverschlüsse wo die eigentlichen TALs (Teilnehmeranschlussleitung) angeklemmt werden. Zum leeren Slot über der Linecard wurde vorsorglich schon ein zweites solches Kabel hingelegt, dann kann später eine weitere Linecard eingschoben werden und fertig. Die Linecard ist über ein separates Kabel mit der Vectoring Prozessorkarte verbunden. Die Prozessorkarte hat 4 Anschlüsse für die Linecard-Kabel und kann demnach mit maximal 4 Linecards arbeiten, also 192 Ports wenn die Linecards nicht mehr als 48 Ports haben.

*ich weiß dass die Glasfaserkabel die aus der Erde kommen schwarz und Strohhalm-dick sind, und viele Fasern enthalten. Ich nehme mal an, das Faserpaare aus diesen Kabeln wiederum zu separaten Kabeln gespleißt wurden, nämlich die dünnen gelben Kabel im nächsten Bild.

Energieversorgung:
Von links nach rechts: über die ersten beiden Einheiten kann ich nur spekulieren, das erste ist glaube ich ein Spannungswandler. Auf jedenfall versorgt es den ALU MSAN mit Strom. Was das zweite ist kann ich nicht sagen. Es führen zwei Ethernetkabel vom MSAN und eins der IP Base dort hin, und ausserdem können noch Glasfaserkabel angeschlossen werden. Vielleicht ein Switch mit Blitzschlag-Schutz oderso? Es dient aber wohl auch zur Überwachung/Steuerung der gesammten Energieeinheit. Das dritte ist ein 48 Volt Netzteil (800 Watt). Dann folgen zwei leere Slots in die bei Bedarf z.B. weitere Netzteile eingebaut werden können. Das letzte ist ein Akku der den MSAN bei Stromausfall kurzzeitig weiter mit Strom versorgt (Aufschrift: „Energieblock Kurzzeit-USV“). Die Energieversorgungs-Technik stammt übrigens wie bei vielen anderen MSANs von Power Innovation.

Base Unit:
Auf dem nächsten Bild kann man die IP Base Unit sehen. Die IP Base Unit ist quasi ein kleiner Computer der zur Verwaltung bzw. Fernwartung des Multifunktionsgehäuses dient. Die Telekom kann sich extern damit verbinden und darüber Änderungen an der Konfiguration vornehmen. Ausserdem wacht die Base Unit über die Sensoren des MFG (Temperatur, Lüfter, Netzteil, MFG-Einbruchssensoren, usw).

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MFG vor dem MSAN Einbau:

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MSAN wird eingebaut:

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Alles fertig. Die Arbeit der Techniker ist beendet. Naja fast zumindest. Die aktive Technik bleibt vorerst Stromlos, und manche Kabel bzw. Stecker wurden absichtlich nicht eingesteckt. Das passiert dann wohl erst kurz bevor das schnelle Internet offiziell verfügbar ist. Der Einbau der aktiven Technik wurde übrigens (wie der MFG Aufbau oder die Elektro-Installation auch) von Subunternehmern durchgeführt.

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Auf Anfrage gebe ich die Bilder gerne in hoher Auflösung raus, dann kann man viele Beschriftungen und Bezeichnungen lesen und das ein oder andere vielleicht noch besser erkennen und verstehen. Bei Interesse, bitte kommentieren.

Im übrigen kommt viel Technik von 3M zum Einsatz. Wer sich die Bauteile im Detail angucken möchte, dem empfehle ich diesen Katalog:

http://multimedia.3m.com/mws/media/536146O/komponenten-fur-den-bereich-der-deutschen-telekom.pdf?&fn=Telekomkatalog.pdf

In dem Katalog findet man viele interessante Sachen z.B. auf Seite 30 den RFID Transponder mit dem man die MFG Gehäuse öffnen kann, ansonsten stehen auch viele wissenswerte Spezifikationen drin.

Glasfaser

Mittlerweile sind alle Leerrohre verlegt, und auch die Glasfaser selbst wurden durch die Speedpipe-Rohre geschossen.
Die Glasfasertrassen liegen wie folgt:

Roter Punkt: alter Kabelverzweiger
Blauer Ring: ausgebauter Kabelverzweiger / neues Multifunktionsgehäuse
Grüner Ring: Kabelverzweiger an dem ich angeschlossen bin.
Gelbe Linie: Querkabel
Braune Linie: Glasfaser

Karte_9

Die Glasfaser und Querkabel wurden natürlich zusammen in einem Graben verlegt, auf dem Bild habe ich die Querkabel nur übersichtshalber etwas abseits eingezeichnet. Wenn möglich wurde unter den Gehwegen verlegt, aber an manchen Stellen musste auch Straße aufgerissen werden.

Die Glasfaser die rechts aus dem Bild verschwinden führen zum Hauptverteiler im Nachbarort (Sundern), Links im Bild geht es nach Oetinghausen und oben geht es nach Eilshausen, wo ebenfalls ein Hauptverteiler steht.

Querkabel

In den letzten Beiträgen habe ich über Kabelverzweiger geschrieben, die nicht ausgebaut bzw. durch ein neues Multifunktionsgehäuse ersetzt wurden, sondern per Querkabel an einen anderes Multifunktionsgehäuse angebunden wurden. Aber wie sieht so ein Querkabel eigentlich aus? Hier sind Bilder eines Querkabels, dass bei mir im Ort von den Bauarbeitern in der Straße und unter den Gehwegen verlegt wurde:

IMG_20140821_121521

Die genaue Kabelbezeichnung:

A – 02YSF(L)2Y 100x2x0,5
IMG_20140821_121556

Hergestellt werden die Kabel von der Firma Vogtländisches Kabelwerk GmbH (kurz: VOKA) in 08525 Plauen, in diesem Fall sogar extra für die Telekom, wie man am aufgedruckten Telekom Logo sehen kann. Dem Aufdruck des Kabels kann man entnehmen, dass das Kabel 100 Doppelandern enthält, die einen Querschnitt von 0,5mm² haben. Das Kabel ist etwa so dick wie ein Besenstiel.

Nach kurzer Suche im Internet, habe ich die Spezifikations-Daten des Kabels auf der Internetseite von VOKA gefunden: http://www.voka.de/upload/3…Bd.pdf. In diesem Dokument stecken ein paar interessante Infos, zum Beispiel dass der Mindestbiegeradius dieses Kabels 26,5cm ist. Das bedeutet, wenn man das Kabel beispielsweise auf eine Rolle aufwickeln möchte, muss die Rolle mindestens einen Durchmesser von 53cm haben. Wenn die Rolle kleiner wäre, würden die einzelnen Adern zu sehr gestreckt (auseinander gezogen), und beschädigt. Der Mindestbiegeradius ist daher eine wichtige Sache, die beachtet werden muss wenn das Kabel beim Verlegen eine Abbiegung/Kurve macht. Leider haben die Arbeiter bei mir im Ort kein bischen darauf geachtet, und die Kabel sogar geknickt, wie hier zum Beispiel:

IMG_20140821_121531

Ich denke mal das kommt davon, wenn die Telekom so einen Auftrag ausschreibt, und der mit dem billigsten Angebot den Zuschlag erhält. Die Arbeiter konnten kein Wort deutsch sprechen, und offensichtlich hat ihnen niemand erklärt hat, worauf es beim verlegen der Querkabel ankommt. Unsereins hat dafür dann später Leitungsprobleme…

Die Bauarbeiter haben nach dem verlegen der Kabel Verschnittreste in ein Gebüsch nahe eines KVz geschmissen. Die Gebüsche haben sicher nicht dagegen, wenn ich morgen mal vorbei schaue, und mir ein kleines Stück von den Resten abschneide. Ich mache dann ein Bild vom Ende des Kabels damit man die vielen kleinen Adern sehen kann.

Anschluss per Querkabel #3

Der letzte Kabelverzweiger (nämlich der, an dem ich hänge) wurde nun ans neue Netz angebunden. Leider wurde er nicht durch ein Multifunktionsgehäuse ersetzt bzw. überbaut, sondern wie einige andere KVz zuvor per Querkabel an ein anderes MFG angebunden. Damit hat meine Leitung eine Gesamtlänge von ca. 300 Meter statt 120 Meter. Für Vectoring Fullsync dürfte das aber noch reichen, nachdem was ich im Onlinekosten Forum gelesen habe.

Ich bin ziemlich enttäuscht darüber, dass ein relativ abgelegener KVz durch ein MFG ersetzt wird, und der KVz der inmitten von Wohnhäusern steht, bloß per Querkabel an das abgelegene MFG angeschlossen wird. Dadurch erhöht sich die Leitungslänge aller Wohnhäuser. Dämlich ist das vorallem, wenn man bedenkt das die Glasfasertrasse für alle MFGs in Lippinghausen genau an dem nicht ausgebauten KVz vorbeiführt. Das Querkabel wurde parallel direkt neben den Glasfaserkabeln in der Straße verlegt (Bilder und Infos zu den verlegten Glasfasern folgen noch). In meinen Augen Schwachsinn.

Roter Punkt: alter Kabelverzweiger
Blauer Ring: ausgebauter Kabelverzweiger / neues Multifunktionsgehäuse
Grüner Ring: Kabelverzweiger an dem ich angeschlossen bin.
Gelbe Linie: Querkabel

Bilder von dem KVz gibts hier

Karte_8

Anschluss per Querkabel #1

Drei Kabelverzweiger können in Lippinghausen nicht überbaut werden. Von einem habe ich im letzten Beitrag berichtet, dort wurde das Multifunktionsgehäuse ein paar Meter weiter aufgestellt und direkt mit dem KVz verbunden. Das ist aber bei den anderen beiden nicht möglich, weil kein Platz ist oder die Umgebung ungeeignet ist um ein MFG auf zu stellen. Die Lösung ist, das die beiden KVz per Querkabel an ein anderes MFG angeschlossen werden. Auf diesen Bildern ist sehr gut zu erkennen wie die Anwohner die KVz mit ihren Gartenzäunen „eingerahmt“ haben, und so den Ausbau/Überbau verhindern:

Bertold-Brecht-Straße:
IMG_20140728_173820
Obere Ringstraße:
IMG_20140728_174440

Daher wurden die zwei Kabelverzweiger wie folgt per Querkabel angebunden:

Roter Punkt: alter Kabelverzweiger
Blauer Ring: ausgebauter Kabelverzweiger / neues Multifunktionsgehäuse
Grüner Ring: Kabelverzweiger an dem ich angeschlossen bin.
Gelbe Linie: Querkabel

Karte_6

Hier ein Bild vom inneren des MFG an der Mittelpunktstraße.
Das dicke schwarze Kabel ist das Querkabel was vom KVz an der Oberen Ringstraße kommt:

100_3735

Kunden, die an diese nicht überbauten Kabelverzweiger angeschlossen sind, können damit auch VDSL2 erhalten, wenngleich sich durch die Querkabelverbindung auch die Entfernung und damit die gesamte Kabellänge zum DSLAM erhöht, was sich negativ auf die zu erzielende Maximalgeschwindigkeit auswirken kann.